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Das sagen wir zu:

Wiesenmonitor

Wir wollen:

  • keine Verbauung der "EVN-Wiese"
  • Interessen, Argumente und Strategien darstellen
  • eine Dokumentation der Ereignisse bieten:

Wozu ein Wiesenmonitoring?

Das politische Schicksal der EVN-Wiese ist bereits zum politischen Schicksal der ÖVP geworden. Der frühere ÖVP-Bürgermeister hat die politische Sensibilität besessen, den Schritt der Verbauung der Wiese nicht zu riskieren. Sein Nachfolger hat trotz deutlicher Anzeichen einer negativen Stimmung in der Bevölkerung die Verbauung der Wiese forciert. Knapp vor der Wahl hat er dann durch völlige Ausklammerung des Themas versucht, die BürgerInnen in Sicherheit zu wiegen, um letztlich die Pläne der Immobilienfirma Breiteneder zu bedienen. Damit hat er die satte Mehrheit der ÖVP verspielt.

Das Eingeständnis einer erdrutschartigen Wahlniederlage mit den Worten: „Es ist nicht wichtig, ob man fällt, sondern dass man wieder aufsteht. Die ÖVP ist wieder aufgestanden. Das ganze Team arbeitet härter denn je für unser Breitenfurt“ vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die ÖVP weiterhin keine klaren Aussagen hinsichtlich einer gänzlichen Aufgabe des Verbauungsprojektes auf der Wiese macht. Und dies trotz einer so deutlichen Absage durch die Breitenfurter BürgerInnen!

Das Monitoring dokumentiert die Interessen, Argumente und Strategien der politischen Player. Die Vergangenheit zeigt die schwankenden und listigen Taktiken als Warnung für künftige politische Versuche. Das Monitoring in der Zukunft – eben unter Berücksichtigung der Folien der Vergangenheit - soll für alle Protagonisten warnend wirken, um sie vor unbedachten – die Allgemeinheit unmäßig schädigenden – Versuchen einer Veränderung des status quo zurückschrecken zu lassen. 

Das oberste Prinzip für eine verantwortungsvolle Gemeindeverwaltung muss sein:

Die kollateralen direkten und indirekten Nachteile und Schäden für die bereits ansässige Bevölkerung müssten bei einer Verbauung der Wiese mit den unmittelbaren und mittelbaren Vorteilen für Gemeinde und bisherige Bevölkerung in einem zumutbaren Verhältnis stehen. Überwiegen die Nachteile für die derzeitigen BürgerInnen, würde dies bedeuten, dass sich die BI zum Nachteil der bisherigen Bevölkerung bereichert, was entschieden zu verhindern wäre. Persönliches Gewinnstreben darf nicht auf den Schultern der Allgemeinheit inszeniert werden. Es geht nicht, die Gewinne zu lukrieren und die Lasten zu sozialisieren!

Den Breitenfurter BürgerInnen kann der Monitor als wertvolle Hilfe, Information und Richtschnur für ihr politisches Verhalten in dieser heiklen Frage dienen.

Klick auf das Bild, um unseren kompletten Wiesenmonitor anzuzeigen.